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	<title>juhudo&#039;s chronicles</title>
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		<title>Something New 02: Pferdeflüstern</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 21:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naja, nicht ganz neu. Mit der ziemlich gescheiten Kommunikation mit Pferden, ob es jetzt Natural Horsemanship heißt, oder von Monty Roberts, Pat Parelli oder anderen stammt, beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren. Ich hab zwar kein eigenes Pferd, habe aber seit November wieder eine regelmäßige Reitbeteiligung auf einer Camarguestute. Mittlerweile haben wir ein ganz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/pferdeflüstern09.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2179" alt="pferdeflüstern09" src="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/pferdeflüstern09-300x171.jpg" width="505" height="287" /></a></p>
<p>Naja, nicht ganz neu. Mit der ziemlich gescheiten Kommunikation mit Pferden, ob es jetzt Natural Horsemanship heißt, oder von Monty Roberts, Pat Parelli oder anderen stammt, beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren. Ich hab zwar kein eigenes Pferd, habe aber seit November wieder eine regelmäßige Reitbeteiligung auf einer Camarguestute. Mittlerweile haben wir ein ganz gutes Verhältnis.</p>
<p>Bei all diesen Methoden geht es darum, sich dem Pferd als &#8220;Leitstute&#8221;, der man vertrauen und bei der man sich entspannen kann, zu präsentieren, damit es als Fluchttier auf seinen Reiter/seine Reiterin achtet und sich bei ihm/ihr sicher fühlen kann. Das dient der Sicherheit von Pferd und ReierIn, verbessert das Verhältnis der beiden und lässt sich auch als &#8220;Sportart&#8221; und &#8220;Hirntraining&#8221; einsetzen. Wenn Pferde vor allem im Winter viel Zeit in der Box oder im Paddock verbringen müssen, kann es zu Verspannungen kommen. Am letzten Donnerstag haben wir uns mit der Dehnung des Pferderückens beschäftigt und einige Übungen gelernt. <a href="http://www.pferdetherapie.at/">Sandra Fencl</a>, mit der wir zum zweiten Mal gearbeitet haben, hat ziemlich viel Ahnung von Pferden und uns einiges über den Zusammenhang von Muskelverspannungen und Problemen bei Pferden erklärt.</p>
<p><a href="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/pferdeflüstern01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2180" alt="pferdeflüstern01" src="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/pferdeflüstern01-300x193.jpg" width="447" height="286" /></a></p>
<p>Nachdem Pferde nichts anderes zu tun haben, als auf uns zu achten, wenn wir mit ihnen spielen oder arbeiten, spiegeln sie auch unser Körpergefühl recht gut wider und es ist wichtig, selber körperlich fit zu sein, wenn man ihre Anerkennung will. Ich bin überzeugt, dass das auch meinem Job als Lehrerin zugute kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Something New 01: Geisterstädte</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 12:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hab Lust, eine neue Kategorie zu eröffnen: Da ich mir ja sicher bin, jeden Tag etwas Neues zu lernen, starte ich wieder einmal so einen Tagebuchversuch, das aufzuzeichnen. Es wird sich sicher nicht durchhalten lassen, tägliches Tagebuch ist ja wirklich nix für mich, aber schauen wir einmal. Für heute gibts einmal was über Geisterstädte. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab Lust, eine neue Kategorie zu eröffnen: Da ich mir ja sicher bin, jeden Tag etwas Neues zu lernen, starte ich wieder einmal so einen Tagebuchversuch, das aufzuzeichnen. Es wird sich sicher nicht durchhalten lassen, tägliches Tagebuch ist ja wirklich nix für mich, aber schauen wir einmal.</p>
<p><img class="alignright" alt="" src="http://www.alexcapus.de/typo3temp/pics/5e2a71e079.jpg" width="180" height="240" />Für heute gibts einmal was über Geisterstädte. Ich hab das Buch von Alex Capus <em>Skidoo</em> gelesen. Nein, es hat nix mit den Schneemobilen zu tun, sondern eben verlassene Gold- und Silberminenansiedlungen in Kalifornien und Arizona. Ich war sogar schon einmal in einer oder zwei, aber keine Ahnung mehr, wie sie geheißen haben. Waren aber auch in der Gegend &#8211; still, heiß und langweilig.</p>
<p>Jetzt hab ich gelernt, dass da durchaus Interessantes passiert ist. Im späteren Panamint City entdeckten Desperados, die gerade eine Wells Fargo-Postkutsche überfallen hatten, silberhaltiges Gestein. Um etwas davon zu haben, mussten sie sich erst mit Wells Fargon über die Legalität ihres vorherigen Unternehmens einigen. Anschließend kamen hunderte Menschen, weit über  90% Männer an, die meisten davon zwischen 18 und 25 Jahren.</p>
<blockquote><p>Hinzu kamen binnen weniger Wochen zwei Banken, ein Schumacher und ein Barbier, drei Ärzte, vier Anwälte sowie ein Apotheker, ein Metzger und ein Juwelier. [...] Eine Schule oder eine Kirche gab es in Panamint City nie, auch keinen Sheriff, kein Gericht und kein Gefängnis. In den fünf Monaten von November 1875 bis März 1875 wurden im Städtchen fünf Menschen totgeschossen, aber niemand wurde für diese Taten jemals verurteilt; der junge und allseits beliebte Friedensrichter Cassius Smith, der interimistisch als Untersuchungsrichter waltete, erkannt in sämtlichen Fällen auf Notwehr. (Campus, Skidoo, s 19)</p></blockquote>
<p>In Skidoo wurden ein Mann zweimal erhängt (obwohl er nach dem ersten Mal schon tot war), in der Nähe von Salt Wells erfror vielleicht jemand bei glühender Hitze (Jonathan Newhouse), Flagstaff (das es noch gibt, ich erinnere mich an eine tequilagetränkte disconacht, in der die Männer die Cowboyhüte beim Tanzen aufbehielten) lag auf einem Kamelpfad, der zur route 66 werden sollte. Meiner Meinung nach die beste Geschichte!</p>
<p>Dafür, dass es sich hier gerade einmal um 74 Seiten Text (mit Bildern!) handelt, ist das Büchlein ziemlich lang bei mit im Zu-Lesen-Stapel gelegen. Es handelt sich dabei um einen jener Bände, die ich so beim Durchstöbern von Buchhandlungen sehe, interessant finde UND mitnehme.<br />
Auf der Rückseite wird ein Western versprochen &#8211; zumindest in meiner Vorstellung wird das nicht eingehalten, aber nach erster anfänglicher Enttäuschung einiges über Geisterstädte aus Kalifornien und Arizona nachgereicht, das wirklich interessant ist. Ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was Alex Capus da recherchiert hat, zum Beispiel dass es sich um Bergbauorte handelte und die Gold- und Silberadern schon nach wenigen Jahren ausgebeutet waren. Außerdem gibts viel Skurriles, wie einen Anzug aus Schwämmen, der vor der Hitze schützen sollte und in dem der Erfinder erfroren ist. (Vielleicht! Ein paar Quellenangaben außer den bestehenden Fotos wären noch schön.)<br />
Funny: Ich wollte nach der Lektüre des Klappentextes dieses Buch lesen. Meine Tochter den früher erschienenen Liebensroman &#8220;Léon und Louise&#8221;. <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hq-EGxpJNag?hl=de_DE&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/hq-EGxpJNag?hl=de_DE&amp;version=3" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Elternfeedback</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 20:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassenvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Proudly presenting:  Zu den unterschiedlichen Reaktionen, die ich in Clash of Cultures beschrieben habe, erhielt ich heute ein Email, über das ich mich sehr gefreut habe. Made my Day! Sehr geehrte Frau Prof. Junghuber! Letztes Wochenende habe ich das von Ihnen vorgeschlagene Buch &#8220;Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes&#8221; regelrecht verschlungen und wollte Ihnen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Proudly presenting:  Zu den unterschiedlichen Reaktionen, die ich in <a href="http://juhudo.at/wordpress/2013/02/09/clash-of-cultures/">Clash of Cultures</a> beschrieben habe, erhielt ich heute ein Email, über das ich mich sehr gefreut habe. Made my Day!</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Prof. Junghuber!</p>
<p>Letztes Wochenende habe ich das von Ihnen vorgeschlagene Buch &#8220;Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes&#8221; regelrecht verschlungen und wollte Ihnen mitteilen, dass es mich überaus angesprochen und gefesselt hat!</p>
<p>Das Buch bringt einem sehr nahe, wie groß die Einsamkeit und die menschlichen Nöte in der Gesellschaft sein können, aber auch den Egoismus der Personen, bis hin zur Entpersonifizierung der Mitmenschen mit all ihren<br />
Auswüchsen. Und nicht nur Männer sind Täter, sehr wohl auch Frauen!</p>
<p>Wir sind Ihnen sehr dankbar und finden es auch beachtenswert, dass Sie ein solches Werk unserer Jugend näher bringen!<br />
Trotz der Widerstände hoffe ich, dass Sie auch weiterhin solche Inhalte in den Unterricht einbinden, Sie haben dabei unsere vollste Unterstützung.<br />
Noch nie zuvor haben wir mit Sam so über ein Buch diskutiert, allein das ist wunderbar und freut uns sehr!</p>
<p>Ich werde das Buch auf jeden Fall für unseren nächsten Literaturkreis vorschlagen, eine Bereicherung!</p>
<p>Dafür und für Ihren Einsatz vielen herzlichen Dank, liebe Grüße</p>
<p>&#8230;.</p>
<p>Ein Highlight für mich. <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
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		<title>Meteore und Drachen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 15:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem vor ein paar Tagen ein größerer Meteor an uns vorbeigeflogen ist und einige kleinere in Russland gelandet sind: Vor ein paar Wochen habe ich mit einem meiner Erstklassler ein langes, ernsthaftes Gespräch über Drachen geführt. Daraufhin hat er mir dieses Bild mit einer Geschichte geschenkt. Ich hab mich sehr darüber gefreut &#8211; das kommt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">Nachdem vor ein paar Tagen ein größerer Meteor an uns vorbeigeflogen ist und<a href="http://youtu.be/Z1rqtF7Klkc"> einige kleinere in Russland gelandet</a> sind:</p>
<p data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><img class="aligncenter size-full wp-image-2082" alt="DracheTobi2" src="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/DracheTobi2.png" width="521" height="286" />Vor ein paar Wochen habe ich mit einem meiner Erstklassler ein langes, ernsthaftes Gespräch über Drachen geführt. Daraufhin hat er mir dieses Bild mit einer Geschichte geschenkt. Ich hab mich sehr darüber gefreut &#8211; das kommt im Gymnasium nicht mehr sehr oft vor.</p>
<p>&#8220;Hier ist das Bild &#8216;Drachenwacht&#8217;. Es handelt um einen Drachen der sich im endlosen All um die Erde schlingt. Er beschützt ihn er frisst ihn nicht.<br />
Es ist ein bewachen seit Uhrzeiten.<br />
Wir sehen ihn als Atmosfähre die uns vor Meteoren schützt. In wirklichkeit verbrennt er die Gesteinsbrocken. Alle zwölf Stunden legt er einen Flügel auf die eine Erdseite: dann wird es Nacht.&#8221;</p>
<p>Anscheinend hat der Drache letzte Wochen nicht alles regeln können. <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
(Ich hab versucht, alles richtig abzuschreiben.)</p>
<p data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
]]></content:encoded>
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		<title>Clash of Cultures</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 11:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[klassenvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[lehrer]]></category>
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		<category><![CDATA[klassenlektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[So, zu Ferienbeginn schreibe ich noch über ein Ereignis, das Mitte Jänner stattgefunden hat und über das ich unbedingt noch weiter nachdenken wollte. Aber zuerst die Vorgeschichte, eine etwas längere . In den Sommerferien 2011 las ich den Erzählungsband des jungen Grazer Autors Clemens Setz &#8220;Die Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes&#8221; und war rundum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So, zu Ferienbeginn schreibe ich noch über ein Ereignis, das Mitte Jänner stattgefunden hat und über das ich unbedingt noch weiter nachdenken wollte. Aber zuerst die Vorgeschichte, eine etwas längere <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>In den Sommerferien 2011 las ich den Erzählungsband des jungen Grazer Autors Clemens Setz &#8220;Die Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes&#8221; und war rundum begeistert. Endlich ein junger österreichischer Autor, von dessen Texten ich mir vorstellen konnte, dass sie meinen SchülerInnen, denen der jetzigen 7. Klasse (11. Schulstufen, Alter von 17 &#8211; 20) gefallen könnten und nahm mir vor, wenn sie sofort mit meiner Klasse zu lesen, wenn das Taschenbuch erscheinen würde. Meine Kurzrezension für <a href="http://www.librarything.de/work/10744482/reviews/71298250">Librarything </a>und <a title="die lieben zu zeiten des mahlstädter kindes" href="http://juhudo.at/wordpress/2011/04/18/setz-sedaris/">für mein Blog</a> sah folgendermaßen aus:</p>
<blockquote><p>Misstrauisch startete ich mit der kürzesten Erzählung, dem Gespräch der Eltern von Hänsel und Gretel. In der Nacht, bevor die Kinder zum ersten Mal ausgesetzt werden sollen, ist die Frau so genervt davon, dass der Holzfäller ein so schwacher Suderant ist, dass sie es  fast nicht mehr mit ihm aushält. Ihre Lösung ist es, die Kinder loszuwerden um nicht selbst zu verhungern – und das während verzweifelten Geschlechtsverkehrs.</p>
<p>Setz stellt eine Parallelwelt neben der anderen dar – aber jede ist im Bereich unserer Möglichkeiten und schrammt nur haarscharf an der Wirklichkeit vorbei. Eine Frau möchte von ihrem Partner in einem Käfig gehalten werden. Die übertriebenen Ängste eines Vaters um seine Tochter werden wahr gemacht, alte Frauen prostituieren sich auf der Straße als Mütter ungeliebter Erwachsener und lassen sich für Fernsehen bei offener Tür oder Ermahnungen bezahlen, ein Mann findet eine Leiche und behält sie, Menschen finden Befriedigung darin, die Skulptur eines Kindes durch Gewalt zu verändern und werden selbst verändert.</p>
<p>Immer bricht etwas Irreales in den Alltag ein, verändert ihn und wird selbst zum Alltag – in Form von Realitätsverweigerung, Psychosen, Visionen oder es wird selbst Realität. Die Erzählungen sind schräg und spannend. Seit langem hat es mir nicht mehr so gut gefallen einen deutschsprachigen (und sogar österreichischen Autor) zu lesen.</p></blockquote>
<p>Ich hab das Buch meinen beiden Kindern (damals 16 und 18 Jahre) in die Hand gedrückt, die haben es damals aber natürlich nicht gelesen (mein Sohn beschäftigt sich jetzt aber im Rahmen der Maturavorbereitung mit Clemens Setz) und einigen KollegInnen empfohlen.</p>
<p><img class="alignnone alignright" alt="" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41js3KxDkpL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" width="176" height="176" />Weil ich die Dinge, die mir wichtig sind, meistens nicht vergesse, habe ich zu Beginn des Schuljahres meine SchülerInnen gebeten, sich neben einigen Reclamheften zu Klassik und Romantik auch &#8220;Die Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes&#8221; zu besorgen.</p>
<p>Im November des besuchten mich die Eltern einer meiner Schülerinnen in der Sprechstunde. Etwas peinlich berührt und sehr vorsichtig mir gegenüber. Wenn ich das Gespräch mit meinen eigenen Worten zusammenfasse, meinten sie, dass es sich bei den Erzählungen um sehr wenig frauenfreundlichen Umgang mit der Sexualität, wenn nicht sogar um Pornographie handle. Ich glaube nicht, dass mich etwas in meinem Leben bisher mehr überrascht hat. Natürlich gibt es Textstellen, die eine deutliche Sprache sprechen, aber meine Lektüre lag über ein Jahr zurück und ich hatte keine Erinnerung an pornographische Stellen. Wir vereinbarten also, dass ich mich wieder einlesen würde und dass wir dann ein weiteres Gespräch führen wollten. Klar war nur, dass ich von den 18 Erzählungen, die der Band enthält ohnehin nicht alle im Unterricht besprechen wollte.</p>
<p>Beim Wiederlesen fand ich dann auch eine Erzählung, bei der meiner Meinung nach jede/r selbst entscheiden können muss, ob er/sie lesen will, aber die anderen sind modern, spielen auch ganz offensichtlich in der Gegenwart und behandeln ironisch Themen wie Einsamkeit, Gewalt, Märchen, Isolation, Mobbing und auch Sexualität, aber auf so ironische und absurde Art und Weise, dass der sexuelle Aspekt für mich immer nur Nebensache war und halt dem Fortgang der Geschichte diente. Aber wahrscheinlich kann man darüber verschiedener Ansicht sein.</p>
<p>Vor dem nächsten Elternabend traf ich mich dann mit den Elternvertreterinnen und ich versuchte meinen Standpunkt klar zu machen. Die besonders beanstandeten Erzählungen hatte ich &#8211; bis auf eine &#8211; ohnehin nicht verwenden wollen und für  &#8220;Weltbild&#8221; spricht in Zeiten von &#8220;Shades of Grey&#8221; (gegen das die Mütter nichts haben) alles: Es geht darin zwar überhaupt nicht um Sexualität und Softporno, sondern &#8220;nur&#8221; um das Thema Unterwerfung, aber einen sprachlich ausgezeichneten Text mit einem doch irgendwie vergleichbaren Sujet dem Weltbestseller entgegenzusetzen scheint mir einfach nur richtig. Außerdem sehe in die gute Möglichkeit  an Märchen, Kafka etc. anzuknüpfen. Naja, jedenfalls gab es zwar weitere Bedenken und die Bitte, die Unterrichtseinheiten &#8220;gut zu begleiten&#8221;, aber meine grundsätzlich guten Absichten bei meiner Lektüreauswahl wurden anerkannt. Abschließend wurde ich ersucht, die Ergebnisse unserer Besprechung den inzwischen langsam eintreffenden weiteren Eltern zu erläutern, damit sie sich auf etwaige Fragen ihrer Kinder vorbereiten könnten.</p>
<p><strong>Und jetzt beginnt der &#8220;clash of cultures&#8221;, der sich aber sehr kurz darstellen lässt: Von &#8220;wir müssen unsere Kinder vor einem wenig wertschätzenden Umgang mit der Sexualität beschützen&#8221; bis &#8220;wann sollen sie es denn sonst lesen&#8221; und &#8220;wir sind froh, dass sie auch so etwas im Unterricht behandeln&#8221;, von &#8220;können sie nicht etwas Schönes lesen&#8221; bis &#8220;Kunst muss auch hässlich sein dürfen&#8221; prallten die Fronten in einen ziemlich emotionalen Diskussion aufeinander. Einen interessanteren Elternabend habe ich bisher noch nie erlebt!</strong></p>
<p>Es ist erstaunlich, welche Lebensentwürfe in der Schule zusammenkommen und dass das alles überhaupt funktionieren kann! Ich habe jedenfalls viel darüber gelernt, wie Erziehung aufgefasst werden kann und dass welche anderen Auffassungen darüber existieren. Toll war, dass die verschiedenen Ansichten durchaus wertschätzend präsentiert wurden. Und jetzt bin ich gespannt, was sich in der Klasse tun wird, wenn wir die Erzählungen nach den Semesterferien lesen werden.</p>
<p>Die Erzählungen, die wir lesen werden:<br />
Weltbild, Die Leiche, Das Gespräch der Eltern von Hänsel und Gretel, Mütter, Die Entschuldigung, Die Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes, Das Riesenrad, Kleine braune Tiere.</p>
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		<title>Weg damit!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 10:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[kreatives schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; weg damit! die klage, die banker seien an allem schuld, weg damit. weg mit dem bashing von obama und tiger woods. songs der achtziger («do you really want to hurt me?») – weg damit. weg mit den billigorchideen, vollkornnudeln und leserreportern. die sterblichkeit, das ist wirklich das allerletzte, weg damit. sammelbände und monologe. ehrgeizige [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div>
<h3>weg damit!</h3>
<blockquote><p><em>die klage, die banker seien an allem schuld, weg damit. weg mit dem bashing von obama und tiger woods. songs der achtziger («do you really want to hurt me?») – weg damit. weg mit den billigorchideen, vollkornnudeln und leserreportern. die sterblichkeit, das ist wirklich das allerletzte, weg damit. sammelbände und monologe. ehrgeizige mütter auf elternabenden – bloss weg damit. latte macchiato, jahresrückblicke, die farbe lila – alles weg! «hallo» als e-mail-anrede, weg damit, ebenso spam-mails und e-mails an alle – weg, weg, weg! unternehmensberater, die den renditewahn bis in den letzten anständigen winkel tragen, weg mit ihnen. die rede von der «neuen bürgerlichkeit» bei leuten, die gar keinen begriff von der alten haben. auf jeden fall weg: die pubertät und deshalb auch der blog von kai diekmann. schweinegrippe, wirtschaftskrise – beides weg. weg mit allen ewigen ausreden. weg mit dem fernsehen, wenn das nicht geht, dann wenigstens weg mit der gez. enthaarungszwang und schlankheitswahn, weg damit. «notleidende banken» – weg damit, ebenso «spekulationsblasen». weg mit feminismuslarmoyanz («männer wollen eh nur junge dinger»). weg mit rucola-pinienkern-salat. weg mit der bezeichnung «kreative» für menschen, die keine künstler, sondern geschäftsleute sind. gundula gause ist klasse, aber ihre lord-helmchen-frisur muss weg. ebenso alle sinnsuche. weg mit aufsteigern in politik und wirtschaft, die ihr herkunftsmilieu verraten. weg mit twitter, ego nervt einfach. energiesparlampen. weg mit adolf-stasi-raf-so-war-es-wirklich-filmen. trillerpfeifendemos, weg damit. weg mit «tschüss-tschüss», ausserdem «tschüssitschüssi», «tschö» und dem gedehnten «tschühüs». weg mit schröderismen wie «das macht sinn» oder «von daher». torlinienrichter im strafraum, weg mit ihnen. künstliche aromen, sahnefestiger und süssstoff. weg damit. und stefan george? muss eigentlich auch nicht mehr sein. weg mit politisch korrekten kommentaren (von zeit-redakteur/innen) – und den manisch unkorrekten (von giordano bis henkel). der schwarz-gelbe steuersenkungswahn – weg damit. «früher war an der uni alles besser» – unsinn, also weg damit. weg mit dem spd-blues, überhaupt mit dem mitleid für parteien. weg mit den impfgrüblern – entweder man ist jetzt geimpft oder nicht. eines noch: weg mit «yes we can», man muss nicht immer können.</em></p>
<p>(die zeit, 30.12.2009)</p></blockquote>
</div>
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		<title>WordPress: Rückblick 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 13:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hmm, das ist mir letztes Jahr völlig entgangen. WordPress (Jetpack-PlugIn) fasst die Blogstatistiken in Form eines Jahresrückblicks mit FEUERWERK zusammen. Naja, recht fleißig war ich nicht. Aber ich hab gute Vorsätze für 2013 . Hui, 22 Länder! Erfreuliche Zahlen Der neue Boeing 787 Dreamliner kann ungefähr 250 Passagiere befördern. Dieser Blog wurde 2012 über 1.300 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, das ist mir letztes Jahr völlig entgangen. WordPress (Jetpack-PlugIn) fasst die <a href="http://jetpack.me/annual-report/14040831/2012/">Blogstatistiken in Form eines Jahresrückblicks</a> mit FEUERWERK zusammen. Naja, recht fleißig war ich nicht. Aber ich hab gute Vorsätze für 2013 <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Hui, 22 Länder!</p>
<p id="h_crunchy_numbers"><strong>Erfreuliche Zahlen</strong></p>
<div>
<ul>
<li>Der neue Boeing 787 Dreamliner kann ungefähr 250 Passagiere befördern. Dieser Blog wurde 2012 über <strong>1.300</strong> mal besucht. Wäre es ein Dreamliner, würde es um die 5 Flüge brauchen, um so viele Personen zu befördern.</li>
<li>In 2012 gab es <strong>9</strong> neue Artikel, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 99 Artikel.</li>
<li>Mit <strong>25</strong> Besuchern war der 5. Februar der geschäftigste Tag des Jahres. <a id="busiest-post" href="http://juhudo.at/wordpress/?page_id=1114" target="_blank">content</a> war der beliebteste Artikel an diesem Tag.</li>
</ul>
<p><a href="http://juhudo.at/wordpress/2013/01/01/wordpress-ruckblick-2012/attachment/2012/" rel="attachment wp-att-2048"><img class="aligncenter size-full wp-image-2048" alt="2012" src="http://juhudo.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/01/2012.png" width="600" height="467" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Märchen in der 1C</title>
		<link>http://juhudo.at/wordpress/2013/01/01/marchen-in-der-1c/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 13:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Märchen stehen in der ersten Klasse Gymnasium in vielen Lehrbücher an wichtiger Stelle. Lesen, Hören, Schreiben, kreatives Gestalten &#8211; es lässt sich viel damit anfangen, besonders im Deutschunterricht. Und meine SchülerInnen kennen viele Märchen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Leider hab ich vergessen, die Tafel zu fotografieren, NACHDEM sie alle ihnen bekannten Märchen aufgeschrieben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" alt="" src="http://www.ymago.net/biblio/cover/GrimmDummler.jpg" width="250" />Märchen stehen in der ersten Klasse Gymnasium in vielen Lehrbücher an wichtiger Stelle. Lesen, Hören, Schreiben, kreatives Gestalten &#8211; es lässt sich viel damit anfangen, besonders im Deutschunterricht. Und meine SchülerInnen kennen viele Märchen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Leider hab ich vergessen, die Tafel zu fotografieren, NACHDEM sie alle ihnen bekannten Märchen aufgeschrieben haben.<br />
Was mich dann aber doch erstaunt hat (oder irgendwie doch auch nicht) war, dass viele die Märchen  und Märchenfiguren nur mehr aus <strong>Disneyfilmen </strong>oder aus anderen Verfilmungen wie <strong>Shrek</strong> kannten, nicht alle natürlich und dass nicht unbedingt alle eijn Märchenbuch zu Hause hatten. Wir begannen dann, die Märchen zu ERZÄHLEN und da war dann unsere gut ausgestattete Schulbibliothek wichtig. Und das Internet von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grimms_M%C3%A4rchen">Wikipedia </a>bis <a href="http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/list">grimmstories.com</a>.</p>
<p>Ich war mir nicht ganz sicher, wie es laufen würde, jedenfalls dauerte alles viel länger als ich es geplant hatte. Die Kinder haben erzählt und erzählt. Vor allem die, die die Märchen als Hörbuch und damit praktisch auswendig kannten. Und die anderen haben wirklich aufmerksam zugehört. Und miterzählt, wenn jemand gerade nicht weiter wusste, wurde er oder sie nicht allein gelassen. Teamwork, wenn es notwendig war. War es aber nur ganz selten. Wir kennen jetzt viele Märchen wieder viel genauer. Und wissen zum Beispiel, dass der Frosch nicht geküsst, sondern gegen die Wand geworfen wurde.<br />
Was ebenfalls völlig problemlos war, war die Frage nach den Grausamkeiten, die sich in vielen Märchen abspielen, wie Tanz auf glühenden Kohlen, Körperteile abschneiden, Augen auspicken usw. Das wird einfach mitgenommen, es betrifft die Bösen, die es verdient haben. Meine SchülerInnen betrachteten das ziemlich neutral, nichts, was emotionalen Aufruhr verursacht. Sie nehmen sich von den Märchen einfach das, was sie gerade brauchen. (Vergl. FAZ-Artikel vom 20.12.2012 &#8220;<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/200-jahre-grimms-maerchen-schlaffer-haensel-taffe-gretel-11999357.html">Schlaffer Hänsel, taffe Gretel. 200 Jahre Grimms Märchen</a>&#8220;.) Insoferne deckt sich ihre Erfahrenwelt mit meiner als ich ein Kind war.<br />
Ich bin schon gespannt, was die Kids mir von den Märchen des Weihnachtsfernsehprogramms erzählen werden. Und auf die Märchen, die sie sich in der Zwischenzeit selbst ausgedacht haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine verstörende und befreiende Klassik</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[bezeichnet eine Lehrveranstaltung der PH Salzburg, die von Monika Neuhofer initiiert und heute von Hans Höller im inspirierenden Ambiente  des Literaturhaus Salzburg durchgeführt wurde. Wahrscheinlich hätte ich diesen Blogpost nicht geschrieben, wenn ich nicht um ein Feedback ersucht worden wäre, weil mir das Reflektieren über diesen Tag gar nicht so einfach erscheint. Erster Eindruck nach [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>bezeichnet eine Lehrveranstaltung der PH Salzburg, die von Monika Neuhofer initiiert und heute von Hans Höller im inspirierenden Ambiente  des <a href="http://www.literaturhaus-salzburg.at/">Literaturhaus Salzburg</a> durchgeführt wurde. Wahrscheinlich hätte ich diesen Blogpost nicht geschrieben, wenn ich nicht um ein Feedback ersucht worden wäre, weil mir das Reflektieren über diesen Tag gar nicht so einfach erscheint.</p>
<p>Erster Eindruck nach einer halben Stunde: eine Vorlesung! Keine Gruppenarbeit, keine Aktivierungsversuche, einfach zum Mitdenken auf hohem germanistischen Niveau. Purer Luxus, nicht eins zu eins auf Unterricht umlegbar, diese Leistung dürfen wir selbst leisten, falls wir Derartiges benötigen.</p>
<p>Aber es hat funktioniert: ich bin sehr daran interessiert, wieder etwas von Peter Handke, den ich vor 25 Jahren als mir zu langweilig abgeschrieben habe, zu lesen. Und ich kann mir gut vorstellen, Handke in der Schule zu lesen(außer <strong><em>Wunschloses Unglück</em></strong>). Überhaupt hier in Salzburg.</p>
<p>Fazit: Ich brauche neues Wissen. Regelmäßig. Damit ich inspiriert werde für meinen Unterricht. Dann kann ich für meine SchülerInnen mein Bestes geben!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Engeln und anderen Märchen</title>
		<link>http://juhudo.at/wordpress/2012/12/27/von-engeln-und-anderen-marchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 10:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juhudo</dc:creator>
				<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[fantasy]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe von kurzem zwei Bücher über Engel gelesen, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, diese Gruppe von Fantasyfiguren weiträumig zu umgehen, als sie so im Sog von Twilight und Epigonen auf den Büchertischen auftauchte. Aber dann haben sich zwei meiner Lieblingsautoren ihrer angenommen und ich konnte nicht wiederstehen. Tad Williams: Dirty Streets of Heaven [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe von kurzem zwei Bücher über Engel gelesen, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, diese Gruppe von Fantasyfiguren weiträumig zu umgehen, als sie so im Sog von Twilight und Epigonen auf den Büchertischen auftauchte. Aber dann haben sich zwei meiner Lieblingsautoren ihrer angenommen und ich konnte nicht wiederstehen.</p>
<ol>
<li>Tad Williams: Dirty Streets of Heaven (bisher nur englisch)</li>
<li>Zoran Drvenkar: Der letzte Engel (bisher nur deutsch)</li>
</ol>
<p><img class="alignleft" alt="" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61yIpcGfwAL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA278_PIkin4,BottomRight,-65,22_AA300_SH20_OU01_.jpg" width="192" height="192" />Beide haben ihre Geschichten für länger angelegt. Bobby Dollar (Doloriel) ist als eine Art Anwalt für gute und nicht ganz so gute Seelen auf Erden unterwegs, damit diese gegen die dämonische Inquisitoren Satans verteidigt werden und in himmlische Gefielde aufsteigen können. Manchmal hängt das vom Geschick des &#8220;Anwalts&#8221; ab und Bobby Dollar ist da nicht der schlechteste.</p>
<p>Es gibt da auch noch eine Engel-Peergroup, die dieselbe Aufgabe hat und mit der sich Bobby regelmäßig trifft, eine Verwaltung und unregelmäßige Meetings mit dem übergeordneten Erzengel. Ein halbwegs zufriedenes &#8220;Leben&#8221;, bis eine Seele plötzlich verschwindet und Himmel UND Hölle nicht wissen, was das soll. Ein &#8220;love interest&#8221;  zu einer mächtigen Dämonin bahnt sich auch an und Bobby beginnt sich für seine Vergangenheit &#8211; frühere Leben, von denen er nichts mehr weiß, weil Engel so eine Art Neustart erleben, wenn sie &#8220;getötet&#8221; werden &#8211; zu interessieren. Da scheint es noch einiges aufzudecken zu geben, umso mehr als ALLES davon abhängt.</p>
<p>Es findet jede Menge Action statt, Verfolgungsjagden, Schießereien, das Buch beginnt mitten in einem wilden Kampf mit einer Dämonin und mir scheint alles perfekt für eine TV-Serie geeignet. Aber trotz allem Vordergründigen gelingt es <a href="http://www.tadwilliams.com/">Tad Williams</a> seine Charaktere vielschichtig anzulegen und ihre Geheimnisse, Schwächen und Entwicklungen nicht zu vernachlässigen. Bobby Dollar (der Name!) ist einer, von dem ich noch mehr lesen will, was mir ziemlich sicher erfüllt wird, da vor dem Haupttitelblatt, bei der Aufzählung der bisherigen Romane auch zwei zukünftige unter &#8220;Bobby Dollar&#8221; stehen:<strong> <em>Happy Hour in Hell (coming 2013) und Sleeping Late on Judgement Day (coming 2014).</em></strong></p>
<p>Ähnlich gut aber auf ganz andere Art gefallen hat mir<a href="http://www.drvenkar.de/"> Zoran Drvenkars</a> <em>Der letzte Engel</em>. <img class="alignright" alt="" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ziNcP4XbL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" width="203" height="203" /><br />
Ein Södnertrupp stürmt ein einsames Haus an der Küste Irlands, in dem ein paar Mädchen mit ihren Betreuerinnen leben. Bis auf ein Kind werden alle getötet. Dieses kann in &#8220;Erinnerungen greifen&#8221; und sich Hilfe holen. Einen Kämpfer aus einer so weit zurückliegenden Vergangenheit, dass sich sonst niemand an sie erinnert.</p>
<p>Dann wechseln die Schauplätze, die Epochen und die Perspektiven, ähnlich wie man es von den tollen amerikanischen Fernsehserien des Cable Networks kennt. Und es dauert ganz schön lange, bis man den Zusammenhang zum Klappentext herstellen kann, in dem ein Junge stirbt und als &#8220;Engel&#8221; wieder erwacht. Eigentlich lässt Drvenkar erst im letzen Viertel des Buches  die Fäden zusammenlaufen und man lernt, was eine Fantasygestalt mit den Gebrüdern Grimm zu tun hat und ein Berliner Teenager mit dem Zaren Alexander. Alles sehr spannend. Erfreulicher- und frustrierenderweise steht am Schluss <strong><em>Ende des ersten Buchs.</em></strong><em> </em>Die Handlungs ist hier nicht abgeschlossen wie bei &#8220;Dirty Streets of Heaven&#8221; man MUSS weiterlesen, aber wahrscheinlich muss ich wieder eine ganze zeitlang warten.</p>
<p>Also: Obwohl ich mit Engeln im Allgmeinen nichts anfangen kann: In diesen beiden Büchern liebe ich sie! Und die Gebrüder Grimm, denen Drvenkar eine kleine  Rolle gibt, leitet zu meinem nächsten Blogbeitrag über, den ich eh schon lange schreiben will. Coming soon <img src='http://juhudo.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>About &#8220;Dirty Streets&#8221;:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WbJdZgpzZBQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/WbJdZgpzZBQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
About &#8220;Der letzte Engel&#8221;:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DQ5qBF1lArk?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/DQ5qBF1lArk?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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